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Finanz24 · Quellensteuer-Rechner 2026: alle 26 Kantone
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Rechner · Lohn

Quellen­steuer-Rechner 2026

Mit den offiziellen Tarifen der ESTV für alle 26 Kantone — nicht mit einem Durchschnitt und nicht mit einer Schätzung. Wählen Sie Kanton, Tarifcode und Lohn, und Sie sehen denselben Satz, den die Lohnbuchhaltung Ihres Arbeitgebers anwendet.

Stand
Tarife
2026
Kantone
26 von 26
Quelle
ESTV

Was wird Ihnen abgezogen?

Rechnet in Ihrem Browser
Der Kanton Ihres Wohnsitzes. Bei Wochenaufenthalt und bei Grenzgängern zählt der Arbeitsort.
Massgebend ist Ihre Situation am Ende des Monats — nicht die zu Jahresbeginn.
Kinder, für deren Unterhalt Sie zur Hauptsache aufkommen.
Kirchensteuer
«Mit», wenn Sie einer Landeskirche des Kantons angehören. 6 Kantone führen gar keinen solchen Tarif.
CHF
Der quellensteuerpflichtige Bruttolohn: Grundlohn, Zulagen, Boni und der 13. Monatslohn im Monat der Auszahlung.
Quellensteuer pro Monat
—
Steuersatz—
Abzug pro Monat—
Nettolohn—
Abzug pro Jahr—

Offizieller Tarif des Kantons, Stand —. Quelle: Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV. Der Arbeitgeber rundet je nach Lohnsystem auf Rappen; der Satz selbst ist derselbe.

Warum die meisten Rechner hier danebenliegen

Die Quellensteuer ist keine Formel, sondern eine Tabelle. Jeder Kanton liefert der ESTV für jeden Tarifcode den Satz für jede Lohnstufe — zusammen 1’347’084 Werte für 2026. Wer das mit einem Durchschnittssatz nachbaut, liegt je nach Kanton und Lohn um mehrere Prozentpunkte daneben.

Dieser Rechner liest die Originaldateien der ESTV. Es ist keine einzige Zahl von Hand abgeschrieben — und beim Import bricht der Vorgang ab, sobald ein Kanton fehlt, eine Tabelle nicht bis CHF 100’000.00 reicht oder das Format sich ändert.

Grundlagen

Die Tarifcodes

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Quellensteuertarife 2026. Geprüft am 04.09.2026.
CodeFür wenWorauf achten
A Alleinstehend Ledig, geschieden oder verwitwet, ohne Kinder im eigenen Haushalt
B Verheiratet, ein Einkommen Nur eine der beiden Personen ist erwerbstätig
C Verheiratet, zwei Einkommen Beide Ehegatten erwerbstätig — der oft unterschätzte Fall
H Alleinerziehend Alleinstehend mit Kindern im eigenen Haushalt

Dazu kommen Sondertarife: G für Ersatzeinkünfte, die nicht über den Arbeitgeber laufen, E für das vereinfachte Abrechnungsverfahren, L bis Q für Grenzgänger aus Deutschland und — nur in Graubünden, im Tessin und im Wallis — R bis V für Grenzgänger aus Italien. Der Rechner zeigt pro Kanton genau die Tarife, die dieser Kanton auch wirklich publiziert.

Was im Satz schon drin steckt

Der Quellensteuersatz ist ein einziger Satz für alles: direkte Bundessteuer, Kantonssteuer, Gemeindesteuer und — beim Code Y — die Kirchensteuer. Er enthält ausserdem Pauschalen für die üblichen Abzüge: Berufskosten, Versicherungsprämien und Kinderabzüge.

Deshalb können Sie Ihre Säule 3a nicht direkt vom Lohn abziehen. Wer einzahlt, holt sich den Effekt über die Tarifkorrektur — und verschenkt ihn sonst. Wie viel dabei auf dem Spiel steht, zeigt der Rechner zum Maximalbetrag der Säule 3a.

Ab CHF 120’000.00 ändert sich das Verfahren

Wer im Jahr CHF 120’000.00 oder mehr brutto verdient, kommt in die nachträgliche ordentliche Veranlagung. Die Quellensteuer wird dann zur Vorauszahlung: Sie reichen eine Steuererklärung ein, und die definitive Steuer wird damit verrechnet. Das Ergebnis kann in beide Richtungen gehen.

Wer darunter liegt, kann eine Korrektur beantragen — etwa für Säule 3a, Pensionskasseneinkäufe, Kinderbetreuung oder Alimente. Die Frist ist in beiden Fällen der 31. März des Folgejahres, sie ist nicht verlängerbar und der Antrag ist nicht widerrufbar.

Was hinter dem Verfahren steckt und wann sich ein Antrag lohnt, steht im Leitfaden zur Quellensteuer.

Was dieser Rechner nicht ist

Eine Steuerabrechnung. Er zeigt den Tarif, den Ihr Arbeitgeber anwendet — nicht Ihre definitive Steuerlast. Wer in die nachträgliche ordentliche Veranlagung fällt, rechnet am Schluss über die Steuererklärung ab. Massgebend ist immer die Verfügung Ihrer kantonalen Steuerverwaltung.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Quellensteuer

Wer zahlt in der Schweiz Quellensteuer?

Ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C, die in der Schweiz wohnen oder hier arbeiten. Der Arbeitgeber zieht die Steuer direkt vom Lohn ab und überweist sie dem Kanton. Wer den Schweizer Pass oder eine C-Bewilligung hat — oder mit einer solchen Person verheiratet ist — wird ordentlich veranlagt und zahlt keine Quellensteuer.

Welchen Tarifcode habe ich?

Der Code besteht aus drei Teilen: dem Buchstaben für die Familiensituation (A alleinstehend, B verheiratet mit einem Einkommen, C verheiratet mit zwei Einkommen, H alleinerziehend), der Anzahl Kinder und Y oder N für die Kirchensteuer. A0N heisst also: alleinstehend, keine Kinder, ohne Kirchensteuer. Massgebend ist Ihre Situation am Monatsende, nicht am Jahresanfang.

Warum ist mein Abzug höher als beim Kollegen mit gleichem Lohn?

Weil der Tarif kantonal ist. Bei identischem Lohn und identischem Code unterscheiden sich die Sätze zwischen den Kantonen deutlich — sie enthalten die direkte Bundessteuer, die Kantons- und Gemeindesteuer und je nach Code die Kirchensteuer. Massgebend ist der Kanton, in dem Sie wohnen; bei Wochenaufenthalt und bei Grenzgängern der Arbeitsort.

Was passiert ab CHF 120’000.00 Jahreslohn?

Ab einem Bruttojahreslohn von CHF 120’000.00 wird die nachträgliche ordentliche Veranlagung obligatorisch. Sie müssen dann eine Steuererklärung einreichen; die abgezogene Quellensteuer wird zur blossen Vorauszahlung und mit der definitiven Steuer verrechnet. Das kann eine Rückzahlung geben — oder eine Nachforderung.

Bis wann muss ich eine Korrektur verlangen?

Bis zum 31. März des Folgejahres. Diese Frist ist nicht verlängerbar und ein einmal gestellter Antrag auf nachträgliche ordentliche Veranlagung ist nicht widerrufbar. Wer sie verpasst, bleibt beim Abzug, den der Arbeitgeber vorgenommen hat, auch wenn er zu hoch war.

Wird der 13. Monatslohn auch besteuert?

Ja. Der 13. Monatslohn, Boni, Überstunden und Zulagen gehören zum quellensteuerpflichtigen Bruttolohn. Weil der Tarif progressiv ist, fällt der Satz im Auszahlungsmonat höher aus als sonst — der Abzug wirkt dann unangenehm hoch, ist aber korrekt.

Kann ich Säule 3a oder Pensionskasseneinkäufe abziehen?

Nicht direkt vom Lohn: die Pauschalen sind im Tarif bereits eingerechnet. Solche Abzüge holen Sie über die Tarifkorrektur oder die nachträgliche ordentliche Veranlagung — und dafür gilt dieselbe Frist. Wer regelmässig in die Säule 3a einzahlt und quellenbesteuert ist, verschenkt sonst jedes Jahr Geld.

Kennt mein Kanton eine Mindeststeuer?

10 Kantone erheben eine Mindeststeuer pro Monat, auch bei sehr tiefen Löhnen: LU CHF 13.00, UR CHF 6.00, OW CHF 3.00, NW CHF 8.00, GL CHF 10.40, SO CHF 7.00, SH CHF 5.00, AR CHF 5.00, SG CHF 5.00, AG CHF 2.00. Liegt der berechnete Betrag darunter, wird die Mindeststeuer abgezogen. Der Rechner berücksichtigt das automatisch.