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Finanz24 · Budgetrechner Schweiz 2026: was am Monatsende bleibt
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Rechner · Haushalt

Budget­rechner

Was am Monatsende wirklich übrig bleibt — mit den beiden Posten, die in der Schweiz nicht vom Lohn abgezogen werden und die deshalb fast jedes Budget sprengen: Steuern und Krankenkasse.

Stand
Serafe
CHF 335.00
Jahr
2026
Quelle
UVEK

Was bleibt am Monatsende?

Rechnet in Ihrem Browser
Einnahmen pro Monat
CHF
Der Betrag, der auf dem Konto landet. Rechnen Sie mit zwölf Monatslöhnen — den 13. lieber als Reserve.
CHF
CHF
CHF
Feste Kosten pro Monat
CHF
Ohne Nebenkosten. Als Faustregel höchstens ein Drittel der Einnahmen — so vergeben Verwaltungen die Wohnung.
CHF
Heizung, Warmwasser, Hauswartung, Abwasser, Kehricht. Meist akonto, mit Abrechnung am Jahresende.
CHF
Pro Person, Kinder inbegriffen. Geht nicht vom Lohn ab. Was die Franchise ändert, zeigt der Franchise-Rechner.
CHF
Kommen als eigene Rechnung. Den Jahresbetrag für Ihre Gemeinde rechnet der Steuerrechner aus — geteilt durch zwölf.
CHF
Freiwillig, aber steuerlich der grösste Hebel, den Sie selbst in der Hand haben. Siehe Maximalbetrag.
CHF
CHF
Abo, Auto, Parkplatz. Ein Halbtax- oder GA-Abo wird jährlich bezahlt: durch zwölf teilen.
CHF
Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz.
CHF
CHF
Serafe Wird pro Haushalt erhoben, unabhängig davon, ob Sie ein Gerät besitzen. Der Rechner verteilt sie auf die zwölf Monate.
Bleibt pro Monat
—
Einnahmen—
Feste Kosten—
davon Serafe—
Bleibt pro Monat—

Fixkostenquote—
Bleibt im Jahr—

Serafe: Bundesrat / UVEK · Radio- und Fernsehabgabe, CHF 335.00 für 2026. Geprüft am 06.09.2026. Alle übrigen Zahlen sind Ihre eigenen.

Die zwei Posten, die fast alle vergessen

Auf einer Schweizer Lohnabrechnung stehen AHV, IV, EO, ALV, NBU und die Pensionskasse — und sonst nichts. Steuern und Krankenkasse gehen nicht vom Lohn ab. Sie kommen später, als eigene Rechnungen, und zusammen sind sie oft grösser als jeder andere Posten ausser der Miete. Wer sie nicht jeden Monat zurücklegt, steht ihnen irgendwann ohne Geld gegenüber.

Grundlagen

Was auf der Lohnabrechnung steht — und was nicht

PostenWird vom Lohn abgezogen?
AHV / IV / EOJa
ALV (Arbeitslosenversicherung)Ja
NBU (Nichtberufsunfall)Ja
Pensionskasse (BVG)Ja
KrankenkasseNein — privater Vertrag, pro Person
SteuernNein — eigene Rechnung, meist in Raten
SerafeNein — pro Haushalt, jährlich

Die einzige Ausnahme ist die Quellensteuer: Wer keinen Schweizer Pass und keine Niederlassungsbewilligung C hat, dem zieht der Arbeitgeber die Steuer direkt vom Lohn ab. Für alle anderen kommt die Rechnung später.

Die Drittelsregel gilt auch beim Mieten

Dieselbe Regel, mit der Banken die Tragbarkeit einer Hypothek prüfen, benutzen Verwaltungen bei der Wohnungsvergabe: höchstens ein Drittel des Einkommens für die Miete. Wer darüber liegt, bekommt die Wohnung meist gar nicht erst — es ist weniger ein Ratschlag als ein Filter. Wie dieselbe Regel beim Kaufen wirkt, zeigt der Hypothekenrechner.

Der 13. Monatslohn ist keine Einnahme, sondern eine Reserve

Rechnerisch verlockend, praktisch gefährlich: wer den 13. Monatslohn durch zwölf teilt und ins Monatsbudget einrechnet, hat auf dem Papier mehr und im Dezember weniger. Behandeln Sie ihn als das, wofür er in den meisten Haushalten tatsächlich draufgeht — Steuerrechnung, Zahnarzt, Franchise, Selbstbehalt.

Was dieser Rechner nicht ist

Eine Finanzberatung. Er ordnet Ihre eigenen Zahlen und rechnet sie zusammen; er kennt weder Ihre Prämie noch Ihre Steuerrechnung. Die beiden grossen Unbekannten rechnen der Steuerrechner und der Franchise-Rechner für Sie aus.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zum Haushaltsbudget

Warum reicht mein Nettolohn nicht so weit wie gedacht?

Weil zwei der grössten Posten eines Schweizer Haushalts nicht vom Lohn abgezogen werden: die Steuern und die Krankenkasse. Auf der Lohnabrechnung stehen nur AHV, IV, EO, ALV, NBU und die Pensionskasse. Steuern kommen später als eigene Rechnung, die Krankenkassenprämie monatlich von Ihrer Versicherung. Wer aus einem Land kommt, in dem beides direkt vom Gehalt abgeht, plant deshalb systematisch zu knapp.

Was ist die Serafe und muss ich sie zahlen?

Die Radio- und Fernsehabgabe, CHF 335.00 pro Jahr und Haushalt. Sie hängt nicht davon ab, ob Sie ein Fernsehgerät besitzen oder SRF schauen: Gezahlt wird pro Haushalt, automatisch, weil Sie in der Einwohnerkontrolle stehen. Für viele Zugezogene ist es die erste Rechnung, mit der sie nicht gerechnet haben. Der Betrag ist bereits beschlossen bis 2029.

Wie viel Miete ist in der Schweiz üblich?

Als Faustregel höchstens ein Drittel des Einkommens — und das ist nicht nur ein Ratschlag, sondern der Filter, mit dem Verwaltungen Wohnungen vergeben. Wer deutlich darüber liegt, bekommt die Wohnung in der Regel gar nicht erst. Der Rechner weist Sie darauf hin, sobald Miete und Nebenkosten diese Schwelle überschreiten.

Wie viel soll ich für die Steuern zurücklegen?

Genau so viel, wie Sie schulden — und das lässt sich ausrechnen, statt zu schätzen. Der Steuerrechner gibt Ihnen den Jahresbetrag für Ihre Gemeinde auf den Franken; geteilt durch zwölf ist das der Betrag, den Sie jeden Monat beiseitelegen sollten. Viele Gemeinden bieten dafür Ratenzahlung an.

Zählt der 13. Monatslohn ins monatliche Budget?

Besser nicht. Rechnen Sie mit zwölf Monatslöhnen und behandeln Sie den 13. als das, was er praktisch ist: die Reserve, aus der Steuerrechnung, Zahnarzt und Franchise bezahlt werden. Wer ihn ins Monatsbudget einrechnet, hat rechnerisch mehr und tatsächlich weniger.

Was ist ein realistischer Betrag für die Krankenkasse?

Das hängt von Kanton, Alter und Franchise ab und ist pro Person zu zahlen, Kinder eingeschlossen. Wie stark die Franchise die Rechnung bewegt, zeigt der Franchise-Rechner: bei CHF 300.00 zahlen Sie eine hohe Prämie und wenig selbst, bei CHF 2’500.00 umgekehrt. Die aktuellen Prämien Ihrer Region finden Sie beim Bund unter priminfo.admin.ch.

Was gehört zu den Nebenkosten?

Heizung, Warmwasser, Hauswartung, Abwasser, Kehricht und je nach Vertrag der Kabelanschluss. Sie kommen zur Nettomiete dazu und werden meist akonto verrechnet, mit einer Abrechnung am Jahresende — die nachzahlen oder zurückzahlen kann. Rechnen Sie eher etwas grosszügiger.